Tarifvertrag bap maler und lackierer

Tarifvertrag bap maler und lackierer

Die Fälligkeitszeit für die Zahlung des Mindestlohns ist gemäß dem geltenden Tarifvertrag oder in den Verordnungen nach Artikel 11 AEntG festgelegt. Dies gilt nicht für Forderungen nach Löhnen, die in einem Im Rahmen eines Tarifvertrags oder Einzeltarifvertrags gehaltenen Gleitzeitkonto für die Flexibilisierung der Arbeitszeit angesammelt wurden und bei denen die von den kollektiven oder individuell vereinbarten Wochenstunden abweichenden Arbeitsstunden auf das Gleitzeitkonto eines Arbeitnehmers angerechnet oder abgebucht werden. Alle so kumulierten Kreditstunden werden innerhalb eines Zeitraums von bis zu zwölf Monaten durch Gewährung einer freifristigen Oder durch Zahlung ausgeglichen. Zu keinem Zeitpunkt darf die Gleitzeit-Kredit- oder Lastschrift 160 Stunden überschreiten. Die Obergrenze von 225 Stunden gilt nicht, wenn die flexible Arbeitszeitvereinbarung vorsieht, dass die geleisteten Arbeitsstunden, die über die vertraglich vereinbarten hinausgehen, am Ende eines Ausgleichszeitraums von nicht mehr als 16 Monaten ausgeglichen werden. Der Anspruch auf Vergütung für Stunden, die einem Gleitzeitkonto gutgeschrieben und nicht innerhalb der Ausgleichsperiode ausgeglichen wurden, wird mit dem Ende der Ausgleichsperiode fällig, in der diese Stunden gearbeitet wurden. Ebenso wenig gilt die Obergrenze von 225 Stunden für Gutschriften auf der Grundlage des Teilvorruhestandsgesetzes, der Abschnitte 7b und 7e des Sechsten Bandes des Sozialgesetzbuches oder für vergleichbare ausländische Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte. Im Falle eines Arbeitsverhältnisses, das endet, zahlt der Arbeitgeber eine Vergütung für Stunden, die spätestens im Kalendermonat nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht ausgeglichen sind. Eine Ausnahme in Bezug auf die Fälligkeit der Zahlung bildet Artikel 3 des Tarifvertrags über Mindestlöhne für Beschäftigte in der industriellen Reinigungsbranche (Anhang zur Vierten Verordnung über die obligatorischen Arbeitsbedingungen in der industriellen Reinigung(Anlage zur Vierten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung), der die Zahlung unabhängig von der tatsächlich geleisteten Monatsarbeitszeit ermöglicht.

, eines unveränderlichen, “stabilisierten” Monatslohns für die Arbeitnehmer, der nach folgender Formel berechnet wird: Abweichend von Ziffer 2 können alle Stunden, die über die reguläre Wochenarbeitszeit hinausgehen und anschließend auf einem Flexizeitkonto gebucht werden, das auf der Grundlage eines Tarifvertrags oder einer schriftlichen Einzelvereinbarung bestehen kann, durch bezahlte Arbeitsfreizeit oder durch eine monetäre Vergütung innerhalb einer Anpassungsfrist von zwölf Monaten, beginnend mit ihrem monatlichen Ausgleich, ausgeglichen werden. , es sei denn, der Anspruch auf Vergütung für geleistete Arbeitsstunden (gemäß Abschnitt 2 des Tarifvertrags) wurde bereits durch die Zahlung eines dauerhaften Monatslohns erfüllt. Arbeitgeber und Betriebsrat können einen freiwilligen Betriebsvertrag abschließen, der vorsieht, dass alle Minus- oder Plusstunden, die am Ende eines Anpassungszeitraums auf dem Gleitzeitkonto verbleiben, als einmaliges Verfahren auf den folgenden Anpassungszeitraum übertragen werden können. In allen Betrieben und unabhängigen Einheiten der Textilindustrie einschließlich ihrer Vermarktungseinrichtungen können Arbeitgeber und Arbeitnehmer die oben genannte einmalige Übertragung einer kumulierten Zeitüberbuchung oder -belastung auf den nachfolgenden Anpassungszeitraum veranlassen, sofern diese Vereinbarung schriftlich festgelegt wird.


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