Tarifvertrag der länder textfassung

Tarifvertrag der länder textfassung

Ein Streik kann ausschließlich von einer Gewerkschaft ausgerufen werden. Es kann nur als letztes Mittel verwendet werden, wenn andere Mittel zur Erzielung einer Einigung, insbesondere das Schiedsverfahren, erschöpft sind (Grundsatz der Vergänglichkeit). Die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände haben sich größtenteils freiwillig auf die Pflicht geeinigt, vor einem Arbeitskampf verfahren zu sein, auch wenn es kein obligatorisches staatliches Schiedsverfahren gibt. Für ein solches Verfahren wird eine neutrale Person ernannt, die mit der Harmonisierung der umstrittenen Forderungen betraut ist. Diese Verhandlungen auf Industrieebene finden in erster Linie auf nationaler Ebene statt. Im Jahr 2017 haben mehr als zwei Drittel (70%) wurden für ganz Frankreich unterzeichnet, ein ähnliches Verhältnis wie in früheren Jahren. Bei den Verhandlungen über die Bezahlung auf Branchenebene ist die Situation jedoch eine andere; nur etwa die Hälfte der Lohnvereinbarungen wurden auf nationaler Ebene unterzeichnet, der Rest wurde auf regionaler oder lokaler Ebene vereinbart. Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungs- und Mitbestimmungsrecht. Das Mitbestimmungsrecht umfasst das Recht, informiert zu werden und Empfehlungen abzugeben.

Das Mitbestimmungsrecht ist bei weitem von noch mehr praktischer Bedeutung, da es die Möglichkeit mit sich bringt, eine Entscheidung des Arbeitgebers zu blockieren, die von der Zustimmung des Betriebsrats abhängt. Sie umfasst Themen wie Arbeitsregeln, Arbeitszeit einschließlich Überstunden und Urlaubspläne, Lohnmethoden, Einführung und Verwendung technischer Vorrichtungen zur Überwachung des Verhaltens und der Leistung der Mitarbeiter, Unfallverhütung und Gesundheitsschutz, Nebenleistungen sowie die Bereitstellung und Rücknahme von unternehmenseigenen Wohnungen. Die Löhne dürfen jedoch niemals auf Betriebsebene festgelegt werden (Abs. 87 Abs. 1 und 77 Abs. 3). Drittens: Wenn kein gewählter Vertreter verhandeln möchte, kann der Arbeitgeber mit einem nicht gewählten Arbeitnehmer verhandeln, der von der Gewerkschaft für diese Aufgabe beauftragt wurde. Jede unter diesen Umständen erzielte Vereinbarung muss in einer Abstimmung der Belegschaft genehmigt werden. Kündigungsfristen sind gesetzlich festgelegt.

Die gesetzliche Mindestdauer beträgt vier Wochen und wird jedes Mal um einen Monat erhöht, wenn der Arbeitnehmer sein 5., 8., 10., 12. und 15. Jahr der Arbeit für denselben Arbeitgeber abgeschlossen hat.


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